Was ist PCM?

     
Latentwärmespeicher können Wärme aufnehmen, speichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgeben.
 

Wie Latentwärmespeicher (Phase Change Materials) funktionieren
Die mikroskopisch kleinen Kunststoffkügelchen enthalten in ihrem Kern ein Speichermedium aus Wachsen. Steigt die Temperatur, schmilzt das Wachs, und die Latentwärmespeicher nehmen Wärme auf. Fällt die Temperatur, erstarrt das Wachs und Wärme wird freigesetzt. Während der Phasenumwandlung bleibt die Temperatur konstant. Aus diesem Vorgang ergibt sich auch ihre englische Bezeichnung Phase Change Material, kurz: PCM. Durch die einzigartige Technologie der Mikroverkapselung können die PCM's von BASF unsichtbar in die unterschiedlichsten Baustoffe integriert werden und dort ihre beeindruckende Wirkung entfalten.

Ein anschauliches Beispiel für die Wirkungsweise von Latentwärmespeichern ist der Eiswürfel: Beim Schmelzen in einem Getränk nimmt er Wärme aus der Umgebung auf, beim Erstarren im Eisfach gibt er Wärme an die Umgebung ab. Während der Phasenumwandlung von fest zu flüssig und umgekehrt bleibt seine Temperatur konstant bei 0 °C. Diese in der Phasenumwandlung versteckt gespeicherte Wärme wird als latente Wärme bezeichnet.  

 

Intelligentes Temperaturmanagement
Baustoffe wie Wandputze oder Bauplatten, die mit Latentwärmespeichern modifiziert wurden, sorgen durch den aktiven Temperaturausgleich für ein ideales Raumklima.

In der Praxis bewährt
Micronal® PCM hat den Praxistest im Rahmen verschiedener Projekte erfolgreich bestanden. Zudem bescheinigte ein 16-monatiger Dauertest mit täglich 24 wechselnden Temperaturzyklen dem Material eine Mindestlebenserwartung von 30 Jahren: Dichtigkeit und Wärmespeicherkapazität blieben über den gesamten Testzeitraum auf unverändertem Niveau.

Die Entwicklung der mikroverkapselten Latentwärmespeicher erfolgte mit freundlicher Förderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unter den Föderkennzeichen: FKZ 0329840 A-D und FKZ 0327370F-I.